Konjunktur_HI

Konjunkturbericht für das 2. Quartal 2018

Das Handwerk weiterhin im Konjunkturhoch

Die Konjunktur im Hildesheimer und Südniedersächsischen Handwerk ist auf einem Spitzenniveau. Der Geschäftslageindikator lag im zweiten Quartal 2018 bei 81 Punkten und verbesserte den Rekordwert aus dem Vorjahr um einen Punkt. Das konjunkturelle Hoch hält weiterhin an.  Die Erwartungen über die weitere Entwicklung sind positiv. Die meisten Handwerksbetriebe gehen davon aus, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch im kommenden Quartal gleichbleiben werden. Der Umsatzindikator lag bei 62 von 100 möglichen Punkten. Saisonbereinigt weist der Indikator eine leicht steigende Tendenz auf. Per Saldo stellten 9 % der Unternehmen neues Personal ein. 71 % der Betriebe verzeichneten einen konstanten Beschäftigungsstand. Die Auslastung des Personals stieg gegenüber dem Vorquartal geringfügig um 2 Prozent auf 93 % an. Die Nachfrage nach handwerklichen Dienstleistungen ist nach wie vor sehr hoch. Dies bot den Handwerksunternehmen noch mehr Verhandlungsspielräume um höhere Preise am Markt durchzusetzen. Der Verkaufspreisindikator stieg auf 67 Punkte. Es ist eine leichte Beruhigung auf den Beschaffungsmärkten feststellbar. Der Einkaufsindikator sank um 8 Punkte auf 71 Punkte. Die Auftragsbestände verbleiben auf einem überdurchschnittlichen Niveau. Die Investitionsbereitschaft war auf dem Vorjahresniveau. Der Anteil der investierenden Unternehmen lag bei 83 %. Es wurden im großen Umfang Erweiterungsinvestitionen getätigt. Folglich treffen die Betriebe Vorkehrungen, um die hohe Nachfrage auch langfristig bedienen zu können.

Das Bauhauptgewerbe bleibt im Konjunkturhoch. Kein Betrieb meldete eine ungünstige Geschäftslage.

Das Ausbaugewerbe belegt den ersten Platz im Branchenvergleich. Vergleichbar wie im Bauhauptgewerbe meldete kein Betrieb eine schlechte Geschäftslage.

Die Konjunktur bei den gewerblichen Dienstleistern, Zulieferern und Herstellern von Investitionsgütern verläuft positiv. Die Geschäftslage wird deutlich besser bewertet als im Vorjahresquartal.

Die konjunkturelle Entwicklung im Kfz-Handwerk ist sehr gut. Die Einschätzung der aktuellen Lage ist überdurchschnittlich.

Die Konsumgüter- und Dienstleistungshandwerke profitieren von der guten konjunkturellen Lage. Die Stimmung ist deutlich besser als im letzten Quartal.

Die Stimmung im Lebensmittelhandwerk verbessert sich weiter. Dies ist vor allem auf die wieder gestiegenen Umsätze zurückzuführen.

Das Gesundheitshandwerk verliert nicht den Anschluss an die konjunkturelle Entwicklung. Die Betriebe meldeten eine gute Geschäftslage. 

Im Regionalvergleich verläuft die konjunkturelle Entwicklung in Hildesheim am besten. Das Osteroder Handwerk hat nicht nur den Anschluss an andere Regionen geschafft, sondern auch teilweise sie überholt. Die Konjunktur im Northeim läuft ebenfalls auf Hochtouren. Göttingen konnte seine Spitzenposition nicht halten. Die schwächste Entwicklung wies das Holzmindener Handwerk auf. Insgesamt ist aber die wirtschaftliche Lage in allem Regionen erfreulich. 



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Lev Savkun

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