Konjunktur_HI

Konjunkturbericht für das 3. Quartal 2018

Das Handwerk weiterhin im Konjunkturhoch

Die Konjunktur im Kammerbezirk Hildesheim-Südniedersachsen erreichte im dritten Quartal 2018 ein neues Allzeithoch. Der Geschäftslageindikator stieg auf 83 Punkte und verbesserte den bisherigen Rekordwert um 2 Punkte. Die Differenz zu dem Vorjahreswert beträgt sogar 11 Punkte. Die Erwartungen für das kommende Quartal sind zuversichtlich. Die Betriebe gehen von einer stabilen Entwicklung aus. Der Umsatzindikator lag bei 64 von 100 möglichen Punkten. Der Indikator weist weiterhin eine steigende Tendenz auf. Per Saldo stellten 11 % der Unternehmen neues Personal ein. 63 % der Betriebe verzeichneten einen konstanten Beschäftigungsstand. Die Auslastung des Personals stieg gegenüber dem Vorquartal geringfügig um 1 Prozentpunkt auf 94 % an und liegt damit weiter auf einem absoluten Spitzenniveau. Der Druck auf der Beschaffungsseite bleibt nach wie vor sehr hoch. Der Einkaufspreisindikator stieg auf 81 Punkte. Die günstige wirtschaftliche Lage und der anhaltende hohe Nachfrageüberhang für die handwerklichen Dienstleistungen eröffnet den Betrieben mehr Spielraum für Preiserhöhungen. Per Saldo konnten 32 % der Handwerksunternehmen höhere Preise am Markt erzielen. Die Auftragsbestände nahmen zu. Die Investitionsbereitschaft stieg weiter an. Vorwiegend wurden Ersatzinvestitionen getätigt. 28 % der Betriebe führten ebenfalls Erweiterungsinvestitionen durch. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind hervorragend für das Handwerk.     

Die Konjunktur im Bauhauptgewerbe bewegt sich weiterhin auf einem absoluten Spitzenniveau. Kein Betrieb meldete eine ungünstige Geschäftslage.

Das Ausbaugewerbe bleibt der Spitzenreiter in dem Kammerbezirk Hildesheim-Südniedersachsen. 83 % der Betriebe melden eine gute Geschäftslage.

Die Konjunktur bei den gewerblichen Dienstleistern, Zulieferern und Herstellern von Investitionsgütern ist auf einem guten Niveau.

Die positive konjunkturelle Entwicklung im Kfz-Handwerk hält an. Die aktuelle Lage wird weiterhin überdurchschnittlich eingeschätzt.

Die Stimmung in den Konsumgüter- und Dienstleistungshandwerken ist freundlich. Die Betriebe profitieren von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Die Konjunktur in den Nahrungsmittelhandwerken kühlt sich ab. Die Handwerksbetriebe verzeichnen sinkende Umsätze.

Die konjunkturelle Lage in den Gesundheitshandwerken bleibt auf dem gleichen Niveau. Die Investitionsbereitschaft ist sehr hoch.

Das Göttinger Handwerk eroberte sich im Regionalvergleich nach dem etwas schwächeren zweiten Quartal wieder den Spitzenplatz. Die konjunkturelle Entwicklung in Northeim war nur minimal schwächer als in Göttingen. Im Hildesheimer Handwerk fand nach einem hervorragenden zweiten Quartal eine leichte Abkühlung der Geschäftslage statt. Den überdurchschnittlichen Trend der Konjunkturentwicklung konnte aktuell das Osteroder Handwerk nicht beibehalten. Die schwächste Entwicklung wies das Holzmindener Handwerk auf. Insgesamt war das konjunkturelle Bild bei allen Regionen auf einem mindestens soliden Niveau.



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Lev Savkun

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