Konjunktur_HI

Konjunkturbericht für das 1. Quartal 2018

Gelungener Start ins neue Jahr

Das Hildesheimer und Südniedersächsische Handwerk nimmt die gute Stimmung aus dem letzten Jahr mit und startet mit einem Spitzenwert in das Jahr 2018. Der Geschäftslageindikator lag im ersten Quartal 2018 bei 73 Punkten und damit 8 Punkte mehr als im Vorjahr. Die sonst typisch saisonale konjunkturelle Abschwächung konnte nur geringfügig verzeichnet werden. Die Erwartungen über die weitere Entwicklung sind sehr erfreulich. Die Handwerksbetriebe sind zuversichtlich. Der Umsatzindikator lag bei 47 von 100 möglichen Punkten. Saisonbereinigt ist die Umsatzentwicklung stabil. Per Saldo bauten 2 % der Unternehmen Personal ab. 78 % der Betriebe führten keine Personalveränderung durch. Die Auslastung lag bei 91 % und setzte damit einen neuen Rekordwert für das 1. Quartal fest. Die Nachfrage nach handwerklichen Dienstleistungen ist sehr hoch. Die Handwerksunternehmen konnten ihre Verhandlungsspielräume sehr gut nutzen und setzten höhere Preise am Markt durch. Der Verkaufspreisindikator stieg auf 62 Punkte. Der Druck auf den Beschaffungsmärkten stieg ebenfalls. Der Einkaufsindikator stieg um 8 Punkte auf 79 Punkte. Die Auftragsbestände stiegen leicht an. Die Investitionsbereitschaft war auf dem Vorjahresniveau. Der Anteil der investierenden Unternehmen lag bei 83 %. Vorwiegend wurden Ersatzinvestitionen getätigt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind günstig für das Handwerk.

 

Das Bauhauptgewerbe bleibt im Konjunkturhoch. 98 % der Betriebe sind mindestens zufrieden mit derer Geschäftslage.

Das Ausbaugewerbe ist nach wie vor der Spitzenreiter im Hildesheimer und Südniedersächsischen Handwerk. Trotz der schwächsten Jahreszeit konnte ein leichter Umsatz- und Beschäftigungszuwachs verzeichnet werden.

Die Konjunktur bei den gewerblichen Dienstleistern, Zulieferern und Herstellern von Investitionsgütern ist auf einem stabilen guten Niveau.

Die konjunkturelle Entwicklung im Kfz-Handwerk ist positiv. Kein Betrieb berichtet von einer schlechten Geschäftslage.

Mit einem leichten Vorsprung verbleibt das Göttinger Handwerk im Regionalvergleich auf dem Spitzenplatz. Das Osteroder Handwerk schließt an andere Regionen an und verzeichnet eine überdurchschnittliche Entwicklung. Die schwächste Entwicklung wies das Northeimer Handwerk auf.



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Lev Savkun

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