Finanzen: Gibt es Unterstützung im Falle einer finanziellen Durststrecke?

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Soforthilfen und Überbrückungsprogramme

Corona-Hilfsprogramme NBank
NBank

Die von der temporären Schließung betroffenen Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und sonstige Einrichtungen können finanzielle Hilfe erhalten. Um sie zu unterstützen, spannt der Bund einen Schutzschirm mit außerordentlichen Wirtschaftshilfen für November und Dezember. Die bisherige Überbrückungshilfe wird zudem bis Juni 2021 verlängert und um die  Neustarthilfe für Solo-Selbstständige erweitert. Darüber hinaus wird der Schnellkredit der KfW erweitert und auch kleinen Unternehmen zugänglich gemacht.


  • Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen.
  • Ausnahme: Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein.
    Als Voraussetzung hierfür benötigen sie ein ELSTER-Zertifikat.
  • Mit der Förderung werden Betriebe unterstützt die in den Monaten November und Dezember direkt und indirekt von den temporären Schließungen betroffen sind.
  • Direkt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen die aufgrund des Beschlusses von Bund und Länder vom 28.10.2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Wichtig: Es dürfen weiterhin 25 % des durchschnittlichen Umsatzes (November 2019) erwirtschaftet werden bspw. durch Warenverkauf oder medizinisch notwendige Fußpflege, ohne, dass sich dies negativ auf die Förderung auswirkt.
  • Indirekt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungen betroffenen Unternehmen erzielen. Dies trifft ebenfalls für verbundenen Unternehmen zu.
  • Mit den außerordentlichen Wirtschaftshilfen werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.
  • Ausnahme: Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ zum wöchentlichen Umsatz im November 2019 den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.
  • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld.
  • Wenn im November trotz der grundsätzlichen Schließung Umsätze erzielt werden, so werden diese bis zu einer Höhe von 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

Beispiel 1: Kein Umsatz

Wochen-Umsatz im November 2019: 3.000 €
Wochen-Umsatz im November 2020: 0 € (0%)
Höhe der Förderung: 2.250 €

Beispiel 2: Umsatz <25%

  • Wochen-Umsatz im November 2019: 3.000 €
  • Wochen-Umsatz im November 2020: 500 € (16,6%)
  • Höhe der Förderung: 2.250 €

Beispiel 3: Umsatz >25%

  • Wochen-Umsatz im November 2019: 3.000 €
  • Wochen-Umsatz im November 2020: 1.000 € (33%)
  • Höhe der Förderung: 2.000 €
Bei Bedarf setzen Sie sich bitte mit Ihrem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer in Verbindung. Bei Fragen stehen wir Ihnen natürlich auch gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Seiten:

Patrick Blum
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-172
Fax 05121 703432
patrick.blum--at--hwk-hildesheim.de

André Burgdorf
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-144
Fax 05121 703432
andre.burgdorf--at--hwk-hildesheim.de

Jennifer Borchers
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-145
Fax 05121 703432
jennifer.borchers--at--hwk-hildesheim.de

Das 2. Corona-Steuerhilfegesetz sieht für den Zeitraum vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 die Senkung der Umsatzsteuersätze von 19% auf 16% sowie von 7% auf 5% vor. Das Gesetzgebungsverfahren soll mit Hilfe eines verkürzten Verfahrens, die letzten Lesungen im Bundestag und Bundesrat sind für den 29. Juni 2020 vorgesehen, noch kurz vor dem 1. Juli 2020 abgeschlossen werden. Dies bedeutet, dass erst am 29. Juni die endgültige Entscheidung über die Umsetzung der Maßnahme erfolgt. Bereits jetzt sollten Sie sich mit den konkreten Auswirkung der Absenkung auf die Abläufe und Systeme in Ihrem Betrieb vertraut machen.

Die Absenkung der Mehrwertsteuer stellt insbesondere eine technische Herausforderung für die Betriebe dar und bedeutet eine Umprogrammierung der Kassensysteme und Rechnungsstellung-Software. Daher sollte unbedingt zeitnah Kontakt mit dem Kassen(fach)händler oder dem Kassenhersteller aufgenommen werden, um zu klären, wie eine Umstellung konkret erfolgen muss (kann z. B. eine Anpassung im sog. Remote-Verfahren erfolgen oder ist der Einsatz eines Technikers vor Ort erforderlich, etc.). Darüber hinaus wird empfohlen auch den Steuerberater mit in die Umsetzungen, ggf. Umrüstungen einzubeziehen.

Bitte behalten Sie auch die Änderungen des Kassengesetzes zum Update des Kassensystems zum 30.09.2020 im Blick. Informationen diesbezüglich finden Sie hier.

Weitergehende (tagesaktuelle) Informationen und Unterlagen finden Sie auf der Seite des ZDH, diese ersetzen jedoch nicht die Einzelfallberatung durch Ihren Steuerberater!



Zuzüglich hat die Bundesregierung im Zuge der Corona-Kriese zwei neue Förderprogramme aufgelegt. Weitere Infos erhalten Sie hier.

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II läuft derzeit noch bis zum 31. Dezember 2020. Sie wird als Überbrückungshilfe III bis Ende Juni 2021 verlängert und erweitert. Der Förderhöchstbetrag pro Monat wird auf 200.000€ erhöht.

Die Antragstellung erfolgt – nach Abschluss der Programmierarbeiten – wie bisher auch elektronisch durch Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer oder Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte über die Überbrückungshilfe-Plattform.

Soloselbstständige können bis zu einem Betrag von 5.000 Euro unter Nutzung ihres von der Steuererklärung bekannten ELSTER-Zertifikats direkt – also ohne Beauftragung zum Beispiel einer Steuerberaterin oder eines Steuerberaters – Anträge stellen.

Mit der Förderung werden Unternehmen, Organisationen und Selbstständige unterstützt, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind. Um Überbrückungshilfe beantragen zu können, müssen unter anderen folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler im Haupterwerb mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 500 Millionen Euro.
  • Sitz oder Betriebsstätte im Inland und bereits vor dem 1. Mai 2020 am Markt tätig.
  • Umsatzrückgang:
    • entweder Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis Dezember 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten;
      oder
    • Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Durchschnitt in den Monaten April bis Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
  • Zudem werden Unternehmen, die aufgrund der erneuten Schließungen im November bzw. Dezember 2020 stark von Umsatzrückgängen betroffen sind, aber keinen Anspruch auf außerordentliche Wirtschaftshilfe haben, antragsberechtigt sein. Dies betrifft etwa viele Einzelhandelsgeschäfte in den Innenstädten. Daher können jene Unternehmen Überbrückungshilfe III für diese spezifischen Monate beantragen, die entweder im November oder im Dezember 2020 oder in beiden Monaten mindestens 40 Prozent Umsatzeinbußen gegenüber den Vorjahresmonaten November bzw. Dezember 2019 zu verzeichnen haben.

Der Förderhöchstbetrag beträgt 200.000 € pro Monat. Die Höhe der Zuschüsse orientiert sich wie bisher auch am Ausfall der Umsätze. Dabei gilt: je höher der Umsatzausfall im Vergleich zu der Zeit vor der Pandemie, desto höher die Überbrückungshilfe. Die Überbrückungshilfe kompensiert die Fixkosten dabei wie folgt:

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzrückgang von 50 Prozent bis 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30 Prozent

Unter anderem

  • Mieten und Pachten
  • Finanzierungskosten und ähnliche Kosten, die nicht umsatzabhängig sind (Kosten für Auszubildende oder Grundsteuern)
  • Aufwendungen für Personal, das Kurzarbeit nicht nutzen kann (Pauschale in Höhe von 20 Prozent der übrigen förderfähigen Fixkosten)
  • Modernisierungs-, Renovierungs- und Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten bis zu 20.000 Euro
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern bis zu 50 %
  • Marketing- und Werbekosten (maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahr 2019

Für ganz besonders von der Corona-Krise betroffene Branchen werden weitere Kosten anerkannt. Dies betrifft Soloselbstständige, die Reisebranche (Reisebüros und Reiseveranstalter) sowie die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft.

Patrick Blum
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-172
Fax 05121 703432
patrick.blum--at--hwk-hildesheim.de

André Burgdorf
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-144
Fax 05121 703432
andre.burgdorf--at--hwk-hildesheim.de

Jennifer Borchers
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-145
Fax 05121 703432
jennifer.borchers--at--hwk-hildesheim.de

 

Investitionsförderprogramme

Im Rahmen des neuen Förderpakets „Neustart Niedersachsen Investition und Innovation“ unterstützt das Land Niedersachsen niedersächsische Unternehmen mit drei neuen Förderprogrammen, welche ab dem 23.09.2020 im Kundenportal der NBank beantragt werden können. Alle Programme kommen niedersächsischen Unternehmen zu Gute, die zwischen April und Juni 2020 einen (coronabedingten) Umsatzrückgang verzeichnet haben.

Alle Fördermöglichkeiten können bis zum 30.11.2020 beantragt werden. Im Folgenden eine kurze Übersicht mit direkter Verbindung zum jeweiligen Förderprogramm auf der Internetseite der NBank:

Die niedrigschwellige Förderung Neustart Niedersachsen Investition kann von allen Unternehmen im gewerblichen Bereich beantragt werden. Die Investitionen müssen auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

  • Zuschuss bis zu 50 %
  • 5.000 – 800.000 Euro
  • Investition muss durch Arbeits- und Prozessoptimierungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten
  • Investitionsgüter, deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt

Website der NBank

Wichtige Fragen und Antworten (werden regelmäßig aktualisiert)

  • Gründung vor dem 01.03.2020
  • Umsatzrückgang April bis Juni 2020 im vgl. zum gleichen Vorjahreszeitraum
  • Nicht zuwendungsberechtigt sind Antragsteller, die sich am 31. 12. 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden gemäß Artikel 2 Nr. 18 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014
    • Abweichend: Kleinstunternehmen, die sich zum 31.12.2019 nicht im Insolvenzverfahren befanden oder Rettungsbeihilfen/Umstrukturierungsbeihilfen erhielten
  • Bei Anschaffung von Kraftfahrzeugen mit Straßenzulassung, je Fahrzeug maximal 10.000 Euro
  • Antragstellung muss spätestens bis zum 30.11.2020 erfolgen
  • Investition muss durch Arbeits- und Prozessoptimierungen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten
  • Investitionsgüter, deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt

Es wird ein einmiler Zuschuss in Höhe von

  • 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 200 000 EUR gewährt
  • 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 625 000 EUR gewährt

Für die Automobilwirtschaft:

  • 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 1 650 000 EUR gewährt
  • 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben für Investitionen bis 4 000 000 EUR gewährt
  • Ausgaben für Finanzierungen
  • Die Umsatzsteuer, die nach dem UStG als Vorsteuer abziehbar ist
  • Leasing- oder Mietausgaben
  • Personalausgaben
  • Eigenleistungen
  • Ausgaben für Grunderwerb
  • In einem Sammelposten zusammengefasste geringwertige Wirtschaftsgüter
  • Einzelbelege, deren Betrag unterhalb von 500 Euro liegt.
Ja. Das Vergaberecht ist einzuhalten gemäß der "Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P)". Das heißt: Sobald Sie einen Zuschuss von über 100.000 Euro erhalten, müssen Sie das Vergaberecht einhalten. Sie müssen u.a. drei Unternehmen zur Angebotsabgabe auffordern udn dies Dokumentieren. Weitere Rahmen finden Sie in dem oben verlinkten PDF.

Ansprechpartner:

Jennifer Borchers
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-145
Fax 05121 703432
jennifer.borchers--at--hwk-hildesheim.de

André Burgdorf
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-144
Fax 05121 703432
andre.burgdorf--at--hwk-hildesheim.de

Patrick Blum
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. 05121 162-172
Fax 05121 703432
patrick.blum--at--hwk-hildesheim.de

Im Rahmen des neuen Förderpakets „Neustart Niedersachsen Investition und Innovation“ unterstützt das Land Niedersachsen niedersächsische Unternehmen mit drei neuen Förderprogrammen, welche ab dem 23.09.2020 im Kundenportal der NBank beantragt werden können. Alle Programme kommen niedersächsischen Unternehmen zu Gute, die zwischen April und Juni 2020 einen (coronabedingten) Umsatzrückgang verzeichnet haben.

Alle Fördermöglichkeiten können bis zum 30.11.2020 beantragt werden. Im Folgenden eine kurze Übersicht mit direkter Verbindung zum jeweiligen Förderprogramm auf der Internetseite der NBank:

Das niedrigschwellige Innovationsförderprogramm Neustart Niedersachsen Innovation kann von allen Unternehmen beantragt werden, für Innovationsvorhaben, die ein verbessertes Produkt, ein verbessertes Produktionsverfahren oder eine verbesserte Dienstleitung im Unternehmen hervorbringen.

  • Zuschuss i.H.v. 60 % der förderfähigen Ausgaben für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft; Zuschuss i.H.v. 75 % für Unternehmen der Automobilwirtschaft
  • 5.000 – 800.000 Euro
  • Personalausgaben betragen 50% der förderfähigen Gesamtausgaben
  • Innovationsvorhaben übersteigt unternehmensbezogenen Stand der Technik und erhöht Zukunftsfähigkeit des Unternehmens

Website der NBank

Wichtige Fragen und Antworten (werden regelmäßig aktualisiert)

  • Gründung vor dem 01.03.2020
  • Nicht zuwendungsberechtigt sind Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß der Regelung in § 2 Abs. 6 der Kleinbeihilfenregelung 2020. Umsatzrückgang von Q2/20 im Vergleich zu Q2/19
  • (Weiter-)Entwicklung durch eigene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben für ein neues oder verbessertes Produkt, Produktionsverfahren oder eine entsprechende Dienstleistung
  • Gefördert werden Personalausgaben, Fremdausgaben (z.B. externe Berater, Dienstleitungen etc.), anteilige Investitionsausgaben (z.B. Instrumente und Ausrüstung gemäß ihrer Nutzungsdauer im Vorhaben) und sonstige Sachausgaben (z.B. Ausgaben für Material, Reisekosten, Messen etc.)
  • Innovationsvorhaben übersteigt unternehmensbezogenen Stand der Technik und erhöht Zukunftsfähigkeit des Unternehmens
  • Personalausgaben betragen 50% der förderfähigen Gesamtausgabe
  • Antragstellung muss spätestens bis zum 30.11.2020
Ja. Mit Antragstellung gilt die Zustimmung zur Ausnahme vom Verbot des vorzeitigen Maßnahmebeginns bis zu einer Fördersumme von 250.000 Euro 
Ausgaben für Finanzierungen und die Umsatzsteuer, die nach dem UStG als Vorsteuer abziehbar ist

Ansprechpartner:

Anne Schütte
Beauftragte für Innovation und Technologie

Tel. 05121 162-129
Fax 05121 703432
anne.schuette--at--hwk-hildesheim.de

Hendrik Böker
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 05121 162-114
Fax 05121 703432
hendrik.boeker--at--hwk-hildesheim.de

Die Innovationsgutscheine kommen kleinen und mittleren Unternehmen mit bis 500 Beschäftigte zu Gute. Mit Zuschüssen bis zu 30 000 Euro können 80 Prozent der Ausgaben für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die extern beauftragt wurden, gefördert werden.
  • Zuschuss bis zu 80 %
  • max. 30.000 Euro
  • Beauftragung von Forschungseinrichtungen zur Unterstützung von Entwicklungsvorhaben

Website der NBank

Wichtige Fragen und Antworten (werden regelmäßig aktualisiert)

  • Gründung vor dem 01.03.2020
  • KMU (unter 500 MA und ein Jahresumsatz unter 50 Mio. €)
  • Umsatzrückgang im 2. Quartal 2020 (im Vergleich zum 2. Quartal 2019)
  • Beauftragung von Forschungseinrichtungen zur Unterstützung von Entwicklungsvorhaben
  • Verbesserte oder neue Produkte, Produktionsverfahren, Dienstleistungen
  • Leistungen externer Forschungs- und Entwicklungsdienstleister zum Zweck der Entwicklung effizienter Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen, wie z.B.:
    • Konstruktionsleistungen, Service Engineering, Prototypenbau, Design, Produkttests zur Qualitätssicherung, Werkstoffstudien, Studien sowie Konzepte zur Fertigungstechnik, Unterstützung und Schulung im Bereich Wissenstransfer, Bereitstellung von Datenbanken, Bibliotheken, Laboratorien, Tests und Zertifizierungen
  • Die Umsatzsteuer, soweit das antragstellende Unternehmen zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.
  • Die Beauftragung von klassischen Unternehmensberatungen (z. B. Strategieberatung, Organisationsberatung, betriebswirtschaftliche Beratung, Marktanalysen) und Unternehmercoachings.
  • Der Kauf von Maschinen, Geräten, Hard- und Software.
  • Studentische und wissenschaftliche Arbeiten, die Gegenstand von Prüfungsleistungen sind, sowie studentische Projekte im Rahmen einer Aus- oder Weiterbildungseinheit (Seminar, Kurs etc.)
  • Betriebsinterner Aufwand, z. B. interne Personal- und Sachausgaben sowie Ausgaben für Reisen
  • Aufwendungen für Vertrieb und Werbung
  • Nicht technologiebezogene Dienstleistungsangebote
  • Die Einführung von Qualitätsmanagementsystemen.

Ansprechpartner

Anne Schütte
Beauftragte für Innovation und Technologie

Tel. 05121 162-129
Fax 05121 703432
anne.schuette--at--hwk-hildesheim.de

Hendrik Böker
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 05121 162-114
Fax 05121 703432
hendrik.boeker--at--hwk-hildesheim.de

Digitalbonus

Das Förderprogramm "Digitalbonus.Niedersachsen" erhält mit Wirkung zum 14.04. eine Öffnung für Investionioen in Lösungen im Bereich der Homeoffice-, Videokonferenz- und Telemedizintechnik. Hierfür könnnen sie 50% (mindestens 2.500 €, maximal 10.000 Euro) der Investitionen erhalten. Dazu können Sie die Technik umgehend mit der Antragsstellung beschaffen udn müssen nicht, wie sonst üblich, auf den entsprechenden Förderbescheid warten.

Ansprechpartner

Hendrik Böker
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 05121 162-114
Fax 05121 703432
hendrik.boeker--at--hwk-hildesheim.de

go-digital

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Handwerksbetriebe können ab sofort finanzielle Unterstützung erhalten, wenn sie kurzfristig Homeoffice-Arbeitsplätze schaffen. Erstattet werden bis zu 50 Prozent der Kosten einer unterstützenden Beratung durch ein vom BMWi autorisiertes Beratungsunternehmen. Das Förderprogramm „go-digital“ des BMWi sieht hierfür ein spezielles, schnelles und unbürokratisches Verfahren vor.Grundsätzlich erhalten Sie 50% der Kosten der unterstützenden Beratung wieder. Der maximale Berater-Tagessatz liegt bei 1.100 Euro.

Sprechen Sie am besten einen regionalen Berater für weitere Informationen an, diese finden Sie in der Beraterlandkarte des Projektes.

 

Förderprogramme zur Ausbildung

Mit Veröffentlichung der ersten Förderrichtlinie des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ laufen nun auch die Möglichkeiten der Antragstellung an. Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen informiert Sie auf dieser Seite über alle Förderkonzepte, -summen und Voraussetzungen.

Die Ausbildungsprämie fördert kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die erheblich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind und trotzdem wie in den vergangenen Jahren ausbilden (Durchschnitt der Jahre 2017-2019 als Vergleichszeitraum). Für jeden Ausbildungsvertrag wird eine Fördersumme in Höhe von 2.000€ je Ausbildungsvertrag gezahlt. Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Probezeit und entsprechender Bestätigung.

Bei der Ausbildungsprämie Plus werden darüberhinausgehende zusätzliche Ausbildungsverträge (Durchschnitt der Jahre 2017-2019 als Vergleichszeitraum) mit jeweils 3.000€ pro Ausbildungsvertrag gefördert. Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Probezeit und entsprechender Bestätigung.

Beispiel:
Die Martina Mustermann GmbH bildet in 2020 4 Azubis aus. Der Durchschnitt in den Jahren 2017-2019 beträgt drei Azubis. Daraus ergibt sich bei Bewilligung folgende Förderung:

      6.000€   Ausbildungsprämie (drei Azubis, wie auch in den vergangenen Jahren)
+   3.000€   Ausbildungsprämie Plus (ein zusätzlicher Azubi ggü. dem bisherigen Durschnitt)
=   9.000€   Summe

Wer wird gefördert und welche Voraussetzungen gibt es?

Die Förderung richtet sich an alle KMU mit bis zu 249 Beschäftigten (im Vollzeitäquivalent mit Stichtag 29.02.2020), die in staatlichen Ausbildungsberufen ausbilden. Pro Ausbildungsvertrag ist die Beantragung einer Förderungsart möglich.

Beachten Sie: Es ist hierbei keine Kombination mit anderen Förderungen der Länder oder des Bundes mit gleichem Inhalt oder Ziel möglich!

Die Förderung ist für alle Ausbildungsplätze möglich, die zwischen dem 24.06.2020 (Neuerung seit 11.12.2020, bisher: 01.08.2020) und dem 15.02.2021 beginnen.

Im betreffenden KMU müssen im Jahr 2020 (Neuerung seit 11.12.2020, bisher: in der ersten Jahreshälfte) die Beschäftigten mindestens einen Monat in Kurzarbeit gearbeitet haben und/ oder  für die Monate April bis Dezember 2020 in zwei zusammenhängenden Monaten einen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 Prozent oder in fünf zusammenhängenden Monaten von durchschnittich 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müssen (Neuerung seit 11.12.2020). Sollte das Unternehmen erst nach April 2019 gegründet worden sein, gelten November und Dezember 2019 als Vergleichszeiträume.

Wie wird der Antrag gestellt?

Die Förderung wird bei der Agentur für Arbeit beantragt. Alle Unterlagen für die Beantragung finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur. Darüber hinaus benötigen Sie eine Bescheinigung der Handwerkskammer zur Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses. Dies finden Sie ebenfalls auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Die Bezuschussung zur Ausbildungsvergütung richtet sich an KMU, die ihre Auszubildenden im Gegensatz zu anderen Mitarbeitern nicht in Kurzarbeit schicken. Damit soll die Anstrengung der Betriebe, dass Auszubildende trotz Corona einen erfolgreichen Berufsabschluss erreichen können, gewürdigt werden. Die Förderung entspricht 75% der monatlichen Ausbildungsvergütung.

Wer wird gefördert und welche Voraussetzungen gibt es?

Gefördert werden KMU, die Ihre Auszubildenden und die zugehörigen Ausbilder nicht in Kurzarbeit schicken, insgesamt aber mindestens 50% Arbeitsausfall im Betrieb (Kurzarbeit) vorweisen können.

Wichtig: Bei der Anzeige von Kurzarbeit muss gleichzeitig eine Anzeige über die Fortsetzung der Ausbildung erfolgen. Wenn Kurzarbeit schon angezeigt wurde, muss dies unverzüglich nachgeholt werden. Erst im Anschluss darf der Förderantrag eingereicht werden.

Die Förderung kann ab August 2020 beantragt werden und ist auch rückwirkend möglich. Hierbei muss allerdings pro Monat ein Antrag gestellt werden. Bis Juni 2021 (Neuerung seit 11.12.2020, bisher: nur erstes Halbjahr) ist eine Förderung möglich.

Wie wird der Antrag gestellt?

Die Förderung wird bei der Agentur für Arbeit beantragt. Alle Unterlagen für die Beantragung finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur. Darüber hinaus benötigen Sie eine Bescheinigung der Handwerkskammer zur Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses. Dies finden Sie ebenfalls auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Die Übernahmeprämie soll die Übernahme von sogenannten Insolvenzlehrlingen fördern. Für die Übernahme von Azubis aus einem insolventen Betrieb werden 3.000 Euro pro Azubi ausgezahlt.  Die Auszahlung erfolgt nach erfolgreicher Probezeit und entsprechender Bestätigung.

Wer wird gefördert und welche Voraussetzungen gibt es?

Für die Beantragung sind sowohl auf der Seite des insolventen KMU, als auch auf der Seite des Übernahme-KMU Kriterien zu erfüllen:

Insolventes KMU: Bei dem betreffenden Unternehmen muss eine pandemiebedingte Insolvenz vorliegen und das Insolvenzverfahren muss bis zum 31.12.2020 eröffnet sein. Darüber hinaus darf das KMU bis 31.12.2020 gemäß der EU-Definition nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein.

Übernahme-KMU: Berechtigt zur Übernahme sind KMU aus allen Wirtschaftsbereichen, die Auszubildende aus pandemiebedingt insolventen KMU bis zum 30. Juni 2021 (Neuerung seit 11.12.2020, bisher: 31. Dezember 2020) für die Dauer der restlichen Ausbildung übernehmen.

Wie wird der Antrag gestellt?

Die Förderung wird bei der Agentur für Arbeit beantragt. Alle Unterlagen für die Beantragung finden Sie auf der Seite der Arbeitsagentur. Darüber hinaus benötigen Sie eine Bescheinigung der Handwerkskammer zur Bestätigung des Ausbildungsverhältnisses. Dies finden Sie ebenfalls auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Da das Förderprogramm begrenzte Mittel aufweist, sollte eine Beantragung daher umgehend erfolgen, um sich eine Unterstützung zu sichern.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten der Arbeitsagentur.

Ihre Ansprechpartner für Fragen rund um das Bundesprogramm

Udo Nierhoff
Ausbildungsberater

Tel. 05121 162-135
Fax 05121 703432
udo.nierhoff--at--hwk-hildesheim.de

Burkhard Ernst
Ausbildungsberater

Tel. 05121 162-128
Fax 05121 703432
burkhard.ernst--at--hwk-hildesheim.de

Maria Wimmer
Ausbildungsberaterin

Tel. 05121 162-139
Fax 05121 703432
maria.wimmer--at--hwk-hildesheim.de

Ihre Ansprechpartner für die Bescheinigung über das Ausbildungsverhältnis

Martina Butterbrod
Lehrlingsrolle

Tel. 05121 162-124
Fax 05121 703432
martina.butterbrod--at--hwk-hildesheim.de

Zum 01. November 2020 tritt die Förderrichtlinie und der damit verbundene Aktionsplan „Duale Ausbildung" des Landes Niedersachsen in Kraft.



  • Einmalige Prämie in Höhe von 500 Euro
  • Auszubildende, die im Jahr 2020 oder 2021 eine Ausbildung beginnen und deren Probezeit bereits abgelaufen ist
  • Wohnung und Ausbildungsstätte liegen 45 km auseinander bzw. Fahrzeit mit dem ÖPNV zwischen Wohnung und Ausbildungsstätte beträgt mindestens eine Stunde

Mehr Infos

  • Fortführung der Ausbildung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben
  • Förderung maximal 50 % der förderfähigen Ausgaben im Gebiet „Stärker entwickelte Region (SER)“ und maximal 60 % der förderfähigen Ausgaben im Gebiet „Übergangsregion (ÜR)
  • Betriebs-/Ausbildungsstätte in Niedersachsen
  • Vertragslaufzeit von mindestens sechs Monaten

Mehr Infos

  • Prämie in Höhe von 500 Euro bzw. 1000 Euro
  • Für Unternehmen mit Ausbildungsstätte in Niedersachsen
  • Verlängerung oder zusätzliche Schaffung von Ausbildungsverträgen

Mehr Infos

*Kombination mit Förderprogrammen des Bundes im Zusammenhang mit der Covid-19- Pandemie ist nicht zulässig Förderprogramme des Bundes mit gleichem Inhalt oder gleicher Zielsetzung sind vorrangig in Anspruch zu nehmen

Ihre Ansprechpartner für Fragen rund um das Bundesprogramm

Udo Nierhoff
Ausbildungsberater

Tel. 05121 162-135
Fax 05121 703432
udo.nierhoff--at--hwk-hildesheim.de

Burkhard Ernst
Ausbildungsberater

Tel. 05121 162-128
Fax 05121 703432
burkhard.ernst--at--hwk-hildesheim.de

Maria Wimmer
Ausbildungsberaterin

Tel. 05121 162-139
Fax 05121 703432
maria.wimmer--at--hwk-hildesheim.de

Ihre Ansprechpartner für die Bescheinigung über das Ausbildungsverhältnis

Martina Butterbrod
Lehrlingsrolle

Tel. 05121 162-124
Fax 05121 703432
martina.butterbrod--at--hwk-hildesheim.de
 

Corona-Bezogene Kreditprogramme

Produktinformation Liquiditätskredit

Informationsseite der NBank

  • Finanzierungsanteil
    • bis zu 100 % der förderfähigen Kosten
      Darlehensbetrag: 5.000 Euro bis 50.000 Euro
    • Empfänger sind kleine Unternehmen bis 11 Mitarbeiter. Größere Unternehmen können den kfw-Schnellkredit beantragen.
    • Die Darlehenslaufzeit beträgt 10 Jahre.
    • Das Darlehen ist in den ersten zwei Jahren zinslos. Die NBank wird rechtzeitig vor Ablauf dieses Zeitraumes ein Zinsangebot für die weitere Laufzeit unterbreiten.
    • Zwei Jahre sind tilgungsfrei. Eine vorzeitige ganz oder teilweise außerplanmäßige Tilgung ist während der ersten zwei Jahre der Darlehenslaufzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung jederzeit möglich.
  • Sicherheiten müssen nicht erbracht werden
  • Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Dieser Kredit muss über das Kundenportal der NBank beantragt werden.

 

Weitere Bundesförderprogramme

Das Bundesfinanzministerium hat Hilfspakete entwickelt, die in den kommenden Tagen beschlossen werden sollen. Das dazu gehörende Antragsverfahren und der Ablauf sind bislang noch nicht abschließend geklärt. Das Verfahren soll  vollständig elektronisch ablaufen. Alle detaillierten Informationen zu diesem Hilfsprogramm finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzminsteriums.

Grundsicherung (Arbeitslosengeld 2)

Die Grundsicherung soll für Selbstständige leichter zugänglich werden, um Lebensunterhalt und Unterkunft auch in der Krise zu sichern. Antragstellerinnen und Antragsteller auf Grundsicherung müssen in den nächsten sechs Monaten weder Vermögensverhältnisse offenlegen noch ihr Vermögen antasten. Damit die Leistungen sehr schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Alle Details zur konkreten Antragstellung finden Sie in Kürze auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums und voraussichtlich der Jobcenter.

 

Sonstige Förderprogramme

Schutzfonds

Im Fokus stehen hier größere Unternehmen ab 250 Mitarbeitern, mit der Möglichkeit auch kleinere Unternehmen im Bereich kritischer Infrastrukturen und Sektoren zu berücksichtigen.

  • Liquiditätsgarantien: Garantierahmen in Höhe von 400 Mrd. €, um Liquiditätsengpässen von Unternehmen zu begegnen und ihnen dabei zu helfen, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren.
  • Kapitalmaßnahmen: Kreditermächtigung in Höhe von 100 Mrd € für direkte Rekapitalisierungsmaßnahmen, um die Solvenz von Unternehmen sicherzustellen (insbesondere Erwerb von Anteilen oder stillen Beteiligungen, Zeichnung von Genussrechten oder Nachranganleihen).
  • Refinanzierung: Kreditermächtigung in Höhe von 100 Mrd. € zur Refinanzierung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei der Ausführung der ihr zugewiesenen Sonderprogramme.
  • Die Bürgschaftsbanken verdoppeln den Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro. Sie können Bürgschaftsentscheidungen bis 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von drei Tagen fällen.
    Niedersächsische Bürgschaftsbank: NBB-Hannover.de
  • Von dem eigentlich für Unternehmen in strukturschwachen Regionen aufgelegten Großbürgschaftsprogramm können nun auch Betriebe außerhalb solcher Regionen profitieren.