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Coronavirus: Finanzhilfen

Land und Bund schnüren Hilfspakete für Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Not geraten.

Übersicht Coronahilfen in Niedersachsen
NBank

Landesförderungen
Niedersachsen bereitet finanzielle Soforthilfe in Form von Zuschüssen und Krediten für kleine und mittlere Unternehmen vor, deren Liquidität durch die Corona-Pandemie gefährdet ist (Pressemittelung MW Niedersachsen vom 24.03.2020). Die Hilfen werden über die landeseigene Förderbank NBank abgewickelt werden. Voraussichtlich ab dem 25.03.2020 können die Förderprogramme des Landes bei der www.nbank.de beantragt werden. Detaillierte Informationen über das Antragsverfahren liegen uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor. Vorab können Sie sich aber im Kundenportal der NBank registrieren, sofern das noch nicht geschehen ist.

Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen

  • Mit der Förderung soll Unternehmen, freiberuflich Tätigen, Soloselbständigen (auch Künstlern und Kulturschaffenden) geholfen werden, die sich aufgrund der Coronavirus-Krise in einer existentiellen Notlage befinden.
  • Zuschuss:
    bis 5 Beschäftigte: 3.000 Euro
    bis 10 Beschäftigte: 5.000 Euro
    bis 30 Beschäftigte: 10.000 Euro
    bis 49 Beschäftigte: 20.000 Euro.
  • Für dieses Programm sind vorläufig 100 Millionen Euro vorgesehen.
  • Für StartUps (jünger als 5 Jahre) stehen diese Hilfen ebenso zur Verfügung, auch wenn diese vor Ausbruch der Corona-Krise noch keine schwarzen Zahlen geschrieben haben. Eine positive Einschätzung der Unternehmensentwicklung und ein tragfähiges Geschäftsmodell sind hier Voraussetzung. Für den speziellen Bedarf stehen zusätzlich 5 Millionen Euro zur Verfügung.

Kreditprogramm Liquiditätshilfe

  • Maximal 50.000 Euro pro Fall
  • Empfänger sind kleine und mittlere Unternehmen
  • Sicherheiten müssen nicht erbracht werden
  • Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen, die ein tragfähiges Geschäftsmodell haben und Perspektiven aufweisen, jedoch z. B. auf Grund von temporären Umsatzrückgängen im Zuge der Corona-Krise einen erhöhten Liquiditätsbedarf aufweisen, zu unterstützen.

Bundesförderungen
Das Bundesfinanzministerium hat Hilfspakete entwickelt, die in den kommenden Tagen beschlossen werden sollen. Das dazu gehörende Antragsverfahren und der Ablauf sind bislang noch nicht abschließend geklärt. Das Verfahren soll  vollständig elektronisch ablaufen. Alle detaillierten Informationen zu diesem Hilfsprogramm finden Sie auf der Seite des Bundesfinanzminsteriums.

Soforthilfe
Um die Soforthilfen beziehen zu können, müssen Antragsteller wirtschaftliche Schwierigkeiten (Existenzbedrohung bzw. Liquiditätsengpass) infolge der Corona-Pandemie nachweisen können. Das heiß konkret, dass das jeweilige Unternehmen vor März 2020 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gewesen sein darf und der Schadenseintritt nach dem 11. März 2020 erfolgt sein muss.

  • Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    - Einmalzahlung von bis zu 9.000 € für 3 Monate (nicht zurückzuzahlen)
  • Selbstständige und Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente)
    - Einmalzahlung von bis zu 15.000 € für 3 Monate (nicht zurückzuzahlen)

Grundsicherung (Arbeitslosengeld 2)
Die Grundsicherung soll für Selbstständige leichter zugänglich werden, um Lebensunterhalt und Unterkunft auch in der Krise zu sichern. Antragstellerinnen und Antragsteller auf Grundsicherung müssen in den nächsten sechs Monaten weder Vermögensverhältnisse offenlegen noch ihr Vermögen antasten. Damit die Leistungen sehr schnell ausgezahlt werden können, werden Anträge auf Grundsicherung vorläufig bewilligt. Die Bedürftigkeitsprüfung erfolgt erst nachträglich.

Alle Details zur konkreten Antragstellung finden Sie in Kürze auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums und voraussichtlich der Jobcenter.

Kredit
Die "Kreditanstalt für Wiederaufbau" (KfW) stellt in erheblichem Umfang Hilfskredite zur Verfügung.

KfW Crona Hilfsprogramme
Bundesministerium der Finanzen

Schutzfonds
Im Fokus stehen hier größere Unternehmen ab 250 Mitarbeitern, mit der Möglichkeit auch kleinere Unternehmen im Bereich kritischer Infrastrukturen und Sektoren zu berücksichtigen.

  • Liquiditätsgarantien: Garantierahmen in Höhe von 400 Mrd. €, um Liquiditätsengpässen von Unternehmen zu begegnen und ihnen dabei zu helfen, sich am Kapitalmarkt zu refinanzieren.
  • Kapitalmaßnahmen: Kreditermächtigung in Höhe von 100 Mrd € für direkte Rekapitalisierungsmaßnahmen, um die Solvenz von Unternehmen sicherzustellen (insbesondere Erwerb von Anteilen oder stillen Beteiligungen, Zeichnung von Genussrechten oder Nachranganleihen).
  • Refinanzierung: Kreditermächtigung in Höhe von 100 Mrd. € zur Refinanzierung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei der Ausführung der ihr zugewiesenen Sonderprogramme.

Weitere Fördermöglichkeiten

  • Die Bürgschaftsbanken verdoppeln den Bürgschaftshöchstbetrag auf 2,5 Millionen Euro. Sie können Bürgschaftsentscheidungen bis 250.000 Euro eigenständig und innerhalb von drei Tagen fällen.
    Niedersächsische Bürgschaftsbank: NBB-Hannover.de
  • Von dem eigentlich für Unternehmen in strukturschwachen Regionen aufgelegten Großbürgschaftsprogramm können nun auch Betriebe außerhalb solcher Regionen profitieren.

Ihr Kontakt zur Wirtschaftsförderung der Handwerkskammer: 05121 162 143, wirtschaftsfoerderung@hwk-hildesheim.de

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Jennifer Borchers

Betriebswirtschaftliche Beratung

Braunschweiger Straße 53
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Tel. 05121 162-145
Fax 05121 703432
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