Bundestag bekennt sich zu handwerklicher Ausbildung als Erfolgsmodell

Der Deutsche Bundestag hat mit breiter Mehrheit einen Antrag von CDU/CSU und SPD angenommen. In diesem wird gefordert, bewährte Standards vor allem auch im Handwerk zu erhalten. Hintergrund ist die Überprüfung bestehender Berufszugangs- und Berufsausübungsregeln durch die EU-Kommission (Transparenzinitiative). Dazu erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):
"Der qualifikationsgebundene Berufszugang im Handwerk sichert die hohe Qualität handwerklicher Produkte und ist damit gelebter Verbraucherschutz. Er steht zudem für eine verlässlich hohe Ausbildungsleistung der Betriebe. Diese Systematik schafft nachhaltige Gründungen. Sie ist transparent, nachvollziehbar und stärkt die Mobilität im europäischen Binnenmarkt. Es ist gut und richtig, dass sich der Deutsche Bundestag in seinem Antrag eindeutig für Meisterbrief und duale Ausbildung ausspricht. Ich erwarte, dass die Europäische Kommission diesem klaren politischen Signal Rechnung trägt."