In einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände der Handwerkskammern Hannover und Hildesheim-Südniedersachsen wurde angesichts großer Herausforderungen für die Handwerkswirtschaft die Frage einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Kammern sondiert.
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In einer gemeinsamen Sitzung der Vorstände der Handwerkskammern Hannover und Hildesheim-Südniedersachsen wurde angesichts großer Herausforderungen für die Handwerkswirtschaft die Frage einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Kammern sondiert.

Zeit noch nicht reif: Keine Fusion zwischen den Handwerkskammern Hannover und Hildesheim-Südniedersachsen

Nach insgesamt fünf Stunden gingen die Vorstände beider Handwerkskammern am Abend des 22. Juni 2016 auseinander.

Insgesamt nahmen zehn Vorstandsmitglieder der Handwerkskammer Hannover sowie sieben Mitglieder des Vorstandes der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen an dem Sondierungsgespräch teil. Die Hauptgeschäftsführer beider Kammern verständigten sich im Vorfeld auf eine Form der Präsentation, so dass beide Vorstände die Kammern im Vergleich zueinander bewerten konnten. Auf insgesamt 50 Folien stellten Hauptgeschäftsführer Jans-Paul Ernsting (Hannover) und Hauptgeschäftsführerin Ina-Maria Heidmann (Hildesheim-Südniedersachsen) den jeweiligen Kammerbezirk und ihr Haus vor.

Die großen Schwerpunkte bildeten die Herausforderungen der Anpassung interner Organisationsstrukturen, insbesondere die der Berufsbildungszentren an die demographischen Gegebenheiten sowie die Leistungskraft der Häuser zur Bewältigung ihres gesetzlichen Auftrages. In ihrer Entwicklung der Verwal-tungsmodernisierung, insbesondere der finanziellen Zukunftsfähigkeit, stehen beide Kammern an unterschiedlichen Punkten ihrer Entwicklung. Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen verfolgt seit einigen Jahren stringent das Ziel, eine effiziente und leistungsstarke Organisation, im Interesse der Mitglieder, aufzubauen. Die Kammer Hannover richtet den Blick in ihrer Strategie bis in das Jahr 2030.

Beide Kammern sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen der Zukunft konfrontiert. Gute Gründe, die aus heutiger Sicht für eine Fusion sprächen, liegen für den Vorstand der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen nicht auf der Hand. Der eingeschlagene Modernisierungskurs trägt mit der Einführung der DOPPIK und der Neustrukturierung der Berufsbildungszentren erste Früchte.

„Im Interesse der Mitglieder und Mitarbeiter des Hauses, wollen wir zunächst erst mal den Erfolg einfahren und Bilanz ziehen, bevor wir den nächsten Schritt machen. Wir haben den Kollegen aus Hannover eine langfristige Zusammenarbeit angeboten“, fasst Präsident Delfino Roman die Ergebnisse der gestrigen Sitzung zusammen.

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Ina-Maria Heidmann

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