Angestrebte Fusion der Kammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen.Alle Informationen zur Fusion auf einen Blick
Aktuelle Presseinformationen
• Verwaltung/Bildungsstandorte
FAQ
- Die Anforderungen an das Handwerk wachsen durch Digitalisierung, Fachkräftemangel, neue Förderstrukturen und steigende regulatorische Anforderungen. Eine größere Kammer kann Ressourcen bündeln, Investitionen besser planen und das Handwerk politisch mit größerer Durchschlagskraft vertreten.
- Ziel der Fusion ist langfristige Stabilität und Zukunftssicherung – nicht kurzfristige Einsparung.
- Die Fusion wird nicht nur die Effizienz und die Serviceangebote der Handwerkskammer verbessern, sondern auch Ressourcen bündeln, um den Betrieben ein stärkeres Netzwerk und erweiterte Dienstleistungen anzubieten. Unsere Mitglieder sollen von einer breiteren und flexibleren Unterstützung profitieren.
- Beratungsdienste bleiben erhalten, können aber durch Synergien ausgebaut werden: Auch weiterhin stehen unsere Beratungsteams zur Verfügung. Zudem wird durch die Fusion der Zugang zu weiteren Beratungsangeboten und Fördermöglichkeiten vereinfacht.
- Zentrale Ansprechpartner: Es wird weiterhin lokale Ansprechpartner in den jeweiligen Regionen geben, aber durch die Fusion können wir schneller auf Anfragen reagieren und zusätzliche Angebote in den Bereichen Ausbildung, Technik oder Digitalisierung bieten.
- Die bestehenden Bildungsstandorte bleiben ein zentraler Bestandteil der neuen Kammer. Ziel der Fusion ist keine Schwächung, sondern eine Stärkung der Bildungslandschaft. Kurzfristig sind keine Veränderungen bei bereits geplanten Lehrgängen vorgesehen. Auch die veröffentlichten Kursangebote bleiben bestehen.
- Langfristig wird geprüft, wie Standorte sich sinnvoll ergänzen können – mit dem Ziel, Angebote effizienter zu organisieren, Ausfälle besser abzufedern und Investitionen gezielter zu bündeln. Wichtig ist: Es geht um Weiterentwicklung, nicht um Rückbau.
- Stärkung des Ausbildungsangebotes: Die Fusion wird dazu beitragen, dass wir in allen Bildungszentren modernisierte und weiterentwickelte Angebote für Auszubildende bereitstellen können. Auch die Vernetzung der Bildungszentren wird ausgebaut, sodass Sie von neuen Lernmöglichkeiten profitieren.
- Keine Änderungen bei bestehenden Ausbildungsverhältnissen: Die Ausbildung bleibt wie geplant, und werden von den Vorteilen der Fusion wie z.B. neuen technologischen Angeboten oder erweiterten Praxismöglichkeiten profitieren.
- Verantwortliche Ansprechpartner bleiben dieselben: Auch in der Zukunft stehen die bekannten Ansprechpartner zur Verfügung, sodass es keine Unterbrechungen in der Betreuung gibt.
- Gesellen-Prüfungen werden weiterhin durch die ermächtigten Innungen vor Ort organisiert. Alle Ermächtigungen bleiben bestehen.
- Alle Fortbildungs- bzw. Meisterprüfungsausschüsse bleiben bestehen.
- Ziel ist eine Sicherung und qualitative Weiterentwicklung der Prüfungsstrukturen – keine Einschränkung.
- Die Kammer wird in Braunschweig, Hildesheim, Lüneburg, Stade und Königslutter Bildungsstätten haben.
- Die bisherigen Verwaltungen in Braunschweig, Hildesheim und Lüneburg bleiben erhalten.
- Nein, es geht nicht um Sparen. Die Fusion ist eine strategische Entscheidung zur Stärkung der Handwerksorganisation. Natürlich spielen Effizienz und wirtschaftliche Stabilität eine Rolle. Im Mittelpunkt stehen jedoch Leistungsfähigkeit, Investitionsfähigkeit und Zukunftssicherung.
- Die steigenden Anforderungen an uns als Mitgliederorganisation machen sich auch in den Kosten bemerkbar. Unser Anspruch ist, dass Sie nicht durch steigende Mitgliedsbeiträge belastet werden. Die angestrebte Fusion sorgt für Beitragsstabilität in den kommenden Jahren.
- Die Übergangsphase einer Fusion ist oft mit einigen besonderen Herausforderungen verbunden, die selbstverständlich auch Kosten verursachen. Unser Ziel ist eine effizientere Gestaltung unserer Prozesse, von der nach dem Abschluss der Zusammenführung unserer Systeme und Abläufe auch die Mitgliedsbetriebe profitieren sollen.
- Regionale Präsenz ist ein Kernbestandteil unserer Arbeit. Auch in der neuen Kammer wird es regionale Ansprechpartner und regionale Ankerpunkte als Anlaufstellen geben.
- Die Fusion verfolgt nicht das Ziel, Regionen aufzugeben, sondern Kräfte zu bündeln. Eine größere Kammer bedeutet mehr Stabilität, mehr Investitionsmöglichkeiten und langfristige Sicherung der Strukturen.
- Alle Hauptverwaltungsstandorte und kammereigenen Bildungsstandorte werden erhalten bleiben.
- Alle Sachverständigen können auch nach der Fusion ihre Tätigkeit weiter ausüben.
- Prüfungen werden weiterhin möglichst wohnortnah organisiert. Die Gesellenprüfungen sollen auch wie bisher im besten Fall bei der Innung vor Ort durchgeführt werden.
- Ziel ist eine hohe Prüfungsqualität bei gleichzeitig möglichst kurzen Wegen.
Kontakt
Sollten Sie Fragen haben, dann melden Sie sich wie gewohnt bei Ihren Ansprechpartnern.
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