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Ehrung der Besten: "Die Besten im ganzen Land."

Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ehrt 44 jahrgangsbeste Gesellen aus dem Kammerbezirk für ihre herausragenden Leistungen. Seit vielen Jahren unterstützt die Volksbank Hildesheim eG die Veranstaltung großzügig.

Aus allen fünf Landkreisen des Kammerbezirks der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen reisten am vergangenen Samstagvormittag die Sieger des Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks nach Hildesheim, um unter den Augen ihrer Familien und Ausbildungsbetriebe die Auszeichnungen als leistungsstärkste Absolventen ihres Gewerks entgegenzunehmen. Die Ehrungen auf der Bühne der Mehrzweckhalle übernahmen Präsident Delfino Roman und Hauptgeschäftsführerin Ina-Maria Heidmann, die den 32 ersten, zehn zweiten und zwei dritten Kammersiegern neben der Urkunde, ein kleines Geschenk des Arbeitnehmervizepräsidenten Hartmut Kahmann und einen hauseigenen Bildungsgutschein im Wert von 100 Euro überreichten. Sechs der Erstplatzierten erhielten zudem ein Stipendium der "Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung", mit der Möglichkeit ihre berufliche Weiterbildung mit bis zu 6.000 Euro fördern zu lassen.

Die Veranstaltung selbst lässt sich unter dem Motto "Leistung lohnt" zusammenfassen, was auch durch das ausgelobte Preisgeld in Höhe von je 300 Euro für die vier Besten der Besten des Rotary Club Hildesheim e.V. deutlich zur Geltung kam. In seiner Festrede stellte Präsident Roman die Verbindung von Handwerk und Kultur heraus, die der jungen Elite des Handwerks gute Zukunftsperspektiven verspreche. "Trotz neuester Technologien des 21. Jahrhunderts, wie der Robotik, wird auch in Zukunft immer noch die Notwendigkeit bestehen, dass Menschen mit ihren Händen arbeiten". Aus einer führenden Rolle im Handwerk als Betriebsinhaber und Ausbilder entspringe aber auch eine große Verantwortung, so Roman.


Neben einer hohen Erwartungshaltung an die Ehrbarkeit der Handwerker, die er u. a. an der qualitativ hochwertigen Arbeit festmachte, gehört auch "geistige Flexibilität", die ein lebenslanges Lernen voraussetze. Interkulturalität als fachlicher Blick über den Tellerrand hinaus sei dabei nur ein Aspekt, so der Präsident. "Der Familie Handwerk hat schon zu Beginn der Gesellenwanderung im 12. Jahrhundert der Austausch mit anderen Kulturen immer wieder Impulse für Weiterentwicklung, Qualifizierung und Innovation eingebracht." Diese offene Haltung, die bereits den italienischen Vorfahren Romans eine Chance im heimischen Handwerk gegeben hat, ist auch in der aktuellen Debatte um Migration und Fachkräftesicherung eine Geisteshaltung, die in der Familie Handwerk weiterhin gelebt wird und gelebt werden muss.

Als Beste ihres Handwerks ausgezeichnet wurden (siehe Liste nach Landkreisen als Tabelle):

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Stefan Pietsch

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