Kleine Gruppen, intensive Betreuung: Vier der insgesamt sechs Kursteilnehmer des aktuellen berufsbegleitenden Kurses zum geprüften Betriebswirt (HwO)
HWK
Kleine Gruppen, intensive Betreuung: Vier der insgesamt sechs Kursteilnehmer des aktuellen berufsbegleitenden Kurses zum geprüften Betriebswirt (HwO)

Hoch hinaus

Geprüfter Betriebswirt nach Handwerksordnung (HwO) punktet bei Teilnehmern durch individuelle Betreuung und Flexibilität.

Anfang April ist der erste Durchlauf des berufsbegleitenden Kurses zum geprüften Betriebswirt nach HwO gestartet. Der 710 Stunden umfassende Kurs, vertieft die betriebswirtschaftlichen Inhalte der Meisterfortbildung und schließt mit einem Zertifikat ab, das dem akademischen Master im Niveau gleichgestellt ist, aber durch die konkrete Anbindung an die berufliche Praxis auf dem so erfolgreichen deutschen dualen Berufsbildungssystem fußt.

Wir haben bei den Teilnehmern nachgefragt und sind auf vielfältige Lebensläufe, interessante Motive und hochgesteckte Ziele gestoßen:

Lars Liensdorf (45), Kfz.-Meister: Ich führe seit 24 Jahren meinen eigenen Kfz-Betrieb. Bei 15 Mitarbeitern kann es da schon mal unübersichtlich werden. Strukturiertes Wissen und eine strategische Ausrichtung ermöglichen mir eine höhere Führungskompetenz. Learning by doing ist gut, fundiertes know how ist besser.“

Maximilian Wechler (27), Bestattermeister: „In der Fachliteratur fehlt oft die konkrete Praxisanbindung. Da fällt es anfangs schon schwer, die Theorie auf die Gegebenheiten meines Handwerks zu übertragen. Die zusätzliche Unterstützung hier im Kurs anhand konkreter Beispiele ist da hilfreich. Ich werde einmal den Betrieb meiner Familie übernehmen und dafür will ich mich bestmöglich vorbereiten.“

Umut Isik (39), Bäckereifachverkäuferin und Fachfrau für Betriebsführung: „Mein beruflicher Werdegang ist sehr verzweigt. Ich habe meine Karriere Stück für Stück aufgebaut. Ich wusste schon früh, dass ich in meiner Karriere viel erreichen möchte. Nach langjähriger Filialleitung strebe ich mit dem Betriebswirt HwO die Marktleitung eines großen Einzelhändlers an.“

Philipp Kehe (29), Maurer- und Betonbauermeister: Ich habe mich direkt nach meinem Meister selbstständig gemacht. Mittlerweile habe ich fünf Mitarbeiter. Die Grundlagen waren mit dem Meister gelegt. Professionalität ist mir wichtig. Ich arbeite mit einem externen Unternehmensberater. Auf dessen Beratung muss ich mich verlassen. Künftig will ich selbst der Profi dafür sein.

Jana Kurzer

Lehrgangsservice Weiterbildungsberatung
Fachbereich Unternehmensführung

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