AK Hochschule und Handwerk
HAWK Pressestelle

Handwerk und Hochschulen präsentieren sich als wichtige Kooperationspartner

Herbsttagung des Arbeitskreises Hochschule und Handwerk in Hildesheim u. a. zu Kooperationsprojekten in Hildesheim

Das Handwerk versammelt zahlreiche innovative Berufe und Zukunftsbranchen. Angesichts des intensiven Wettbewerbs um innovative Ideen und qualifizierte Fachkräfte ist es wichtig, dass Wissenschaft und Praxis eng zusammenarbeiten und sich zu den Anforderungen aus der Praxis und den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen austauschen.

Der regelmäßig tagende Arbeitskreis Hochschule und Handwerk, der sich landesweit aus Hochschul- und Kammervertretern zusammensetzt, hat sich am 28. Oktober zu seiner Herbstsitzung in der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Hildesheim getroffen, um hier die Schnittstellen von Wissenschaft und Handwerk zu erörtern. Die hochrangigen Vertreterinnen und Vertreter aus den Ressorts Wissenschaft, Wirtschaft und Kultus sowie aus den niedersächsischen Handwerkskammern und den Fachhochschulen haben sich u. a. mit aktuellen Kooperationsprojekten in Hildesheim befasst.

So ermöglicht beispielsweise die HAWK im Studiengang Gestaltung, Fachrichtung Metallgestaltung, parallel zum Studium den Erwerb des handwerklichen Meistertitels. Auf diesem Weg kommen auch personelle Impulse von der Praxis in die Wis-senschaft und umgekehrt. Darüber hinaus standen die Transferstrategie des Landes und die Entwicklungen im Rahmen des sogenannten Buildung Information Modeling (BMI) auf der Tagesordnung.

Wissenschaftsstaatssekretärin Sabine Johannsen zeigte sich beeindruckt vom Stand der Kooperationen: „Wir sind in einem engen und konstruktiven Dialog. Hochschulen und Handwerk haben viele gemeinsame Interessen, die zu innovativen An-sätzen und Lösungen für die Praxis führen." Auch die Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen, Dr. Hildegard Sander, unterstrich die Bedeutung des Arbeitskreises. „Handwerksbetriebe besitzen große Innovationspotenziale und schätzen den Praxistransfer aus den Forschungsprojekten der Hochschulen. Die Qualifizierung zur Meisterin oder auch zum Meister stößt aber auch auf Hochschulseite auf größte Wertschätzung.“

Der Arbeitskreis trifft sich zweimal im Jahr und macht sich dabei auch ein Bild vor Ort, abwechselnd in einer niedersächsischen Fachhochschule und in einer Handwerkskammer.

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Johannes Hoffmann

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