Sommerfest 13
HWK

1:0 für das Handwerk

Sommerfest der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen: Meistertitel, Fußball und Siege für die Höhere Berufsbildung.

Das Südniedersächsische Handwerk – das sind 7.700 Betriebe mit rund 44.000 Beschäftigen – ist bis zu 90% in Klein- und Kleinstunternehmen organisiert. Müsste jeder einzelne Handwerksbetrieb seine Forderungen gegenüber Politik, Behörden oder Gesellschaft vorbringen, er käme nie zum Zuge. „Das Sommerfest ist für uns ein Netzwerk-Abend, an dem selbstverständlich Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus dem Handwerk mit Entscheidungsträgern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft und miteinander in den Dialog treten“, so Hauptgeschäftsführerin Ina-Maria Heidmann.

Die Notwendigkeit dieses regelmäßigen Austausches griff Präsident Delfino Roman in seiner traditionellen Rede auf: „Immer wieder muss sich das Handwerk den massiven Eingriffen in den Weg stellen, die unser einzigartiges Bildungssystem unterwandern wollen.“ Das Handwerk hatte erst zu Beginn des Jahres den Versuch der Europäischen Union abgewehrt, mit Dienstleistungskarte und Dienstleistungspaket die Meisterqualifikation abzuwerten. „Dafür gab es die rote Karte – wir bleiben Meister! Die Europäische Union ist gut beraten, die Meisterqualifikation nicht als störendes Element auf dem Weg zu vergleichbaren Berufsqualifikationen in Europa zu betrachten. Unser System ist gut und funktioniert, wir erlauben jedem anderen Land es zu übernehmen“, empfahl Roman.   

Mit Blick auf die Erfolge, die das Handwerk in den vergangenen Monaten auf politischer Ebene erreicht hat, gehöre nach Roman die niedersächsische Meisterprämie in Höhe von 4.000 Euro, die allen Handwerksmeisterinnen und Handwerksmeistern zusteht, die seit dem 1. September 2017 ihre Prüfung erfolgreich abgelegt haben und in Niedersachsen wohnen oder arbeiten. „Wie auch im Fußball reicht Verteidigung nicht aus. Das Handwerk ist mit der Meisterprämie in die Offensive übergegangen. Wir fordern aktiv unsere Rechte ein“, so Roman weiter. In einem nächsten Schritt müsse wie bei Bachelorstudiengängen die vollständige bundesweite Kostenbefreiung von der Meisterfortbildung folgen.

Vor den rund 160 Gästen machten sich Delfino Roman und Ina-Maria Heidmann für den Teamgedanken im Handwerk stark und appellierten an die Mitgliedsbetriebe: „Fordern Sie uns. Als Interessenvertretung unterstützen wir Handwerkerinnen und Handwerker in Fragen zur Betriebspraxis und arbeiten bei den großen Themen Fachkräftesicherung und Digitalisierung gemeinsam an Strategien.“

Die Bewirtung der Gäste und die Organisation im Vorfeld wurden zu großen Teilen von den Mitarbeitern der Handwerkskammer durchgeführt. Auch in diesem Jahr war die Inter Versicherungen AG Sponsor der Veranstaltung.

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Sabine Ziegler

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Stefan Pietsch

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