Lehrling des Monats September 2007

Von links: Jürgen Herbst, Lina-Maria Fürchtenicht, Jutta Schwarzer, Christian Tschmarke und Obermeister Pasquale Perriello / © Handwerkskammer Lupe
Von links: Jürgen Herbst, Lina-Maria Fürchtenicht, Jutta Schwarzer, Christian Tschmarke und Obermeister Pasquale Perriello / © Handwerkskammer

Spontane Entscheidung

Lina-Maria Fürchtenicht, angehende Kfz-Mechatronikerin, wurde Lehrling des Monats September.


Ihr Ausbilder und Chef, Kfz-Mechanikermeister Christian Tschmarke, bescheinigt der 20-jährigen Rosdorferin eine schnelle Auffassungsgabe, die in ihren guten Leistungen wieder zum Ausdruck komme. „Man merkt Frau Fürchtenicht an, dass sie an ihrem Ausbildungsberuf sehr viel Spaß hat", betont Tschmarke. Dazu passt, dass Autos und Motorradfahren zu den Hobbys der jungen Frau gehören. Mit dem Vater stand sie als Kind zwar oft in einer Kfz-Werkstatt. Die Entscheidung für ein Praktikum in diesem Beruf kam in der 10. Klasse dann spontan und führte zunächst zu einem zweiten Praktikum im Betrieb von Tschmarke. „Dabei versuchen wir den jungen Leuten immer einen Einblick in den gesamten Beruf zu geben, damit sie wissen, was sie erwartet", erzählt Tschmarke. Seit er vor elf Jahren die markenunabhängige Kfz-Werkstatt in Göttingen übernommen hat, bildet er nach der Devise aus, seine Auszubildenden vom ersten Tag an zur Selbstständigkeit zu motivieren und sich an die Lösung von Problemen auch allein heranzuwagen. Damit ist er bislang gut gefahren. Zwei seiner Gesellen sind inzwischen selbstständig. Ein bester Meisterabsolvent im Bezirk der Handwerkskammer hat die Ausbildung in seinem Betrieb durchlaufen. Mit drei Mitarbeitern in der Werkstatt und einer Bürokraft ist das Team komplett, die intensive Betreuung und Unterstützung der Auszubildenden gewährleistet. Selbstverständlich ist für Tschmarke,  auch Lina-Maria Fürchtenicht zu Seminaren verschiedener Hersteller zu schicken. Sie stellt sich allen Anforderungen im Betrieb und hat besonderes Interesse für die Elektronik und Fehlersuche in Fahrzeugen entwickelt. In wenigen Monaten steht die Gesellenprüfung an, danach liebäugelt sie mit einem technisch orientierten Studium. Im „typischen Männerberuf" ist sie besonders bei Kundinnen eine gern gesehene Ansprechpartnerin.

Seite aktualisiert am 14. Dezember 2007online seit 02. November 2007

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