PeB - Perspektive Beruf
Strategiepartnerschaft berufliche Integration benachteiligter junger Menschen

PeB-Perspektive Beruf ist ein Netzwerk der Stadt Hildesheim im Handlungsfeld Übergang Schule - Beruf. Ziel des Netzwerkes ist es, im Rahmen schulischer Berufsorientierung insbesondere benachteiligte junge Menschen frühzeitig und individuell zu beraten und bei ihrer Integration in berufliche Erstausbildung zu unterstützen. Der möglichst reibungslose Übergang von der Schule in den Beruf stützt sich auf gezielte vorberufliche Qualifizierung und Verstärkung von Praxisphasen in der Berufswahlvorbereitung. Intention des Netzwerkes und gleichzeitig Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration in Ausbildung und Beschäftigung ist die Reduzierung der Abbruchquoten in Bildungsverläufen und die Re-Integration von Jugendlichen in Bildungsprozessen.
Die Angebote des Netzwerkes knüpfen an die Vorerfahrungen und Kompetenzen junger Menschen an und bieten flexible und individualisierte Förderung und Qualifizierung. Sie werden in enger Kooperation von Schulen, der Stadt Hildesheim, der Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer Hildesheim - Südniedersachsen, Jugendhilfeträgern sowie regionalen Wirtschaftsbetrieben und verschiedenen anderen Partnern umgesetzt.
Entstanden ist „PeB - Perspektive Beruf" als Entwicklungspartnerschaft (EP) im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative EQUAL, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). „PeB - Perspektive Beruf" wurde als Modellprojekt in der Zeit vom 01.07.2005 bis zum 31.12.2007 in Hildesheim mit oben benannten Kooperationspartnern umgesetzt. Das Netzwerk „PeB - Perspektive Beruf" sorgte mit innovativen Ansätzen und Konzepten in der Fachszene über die regionalen Grenzen hinweg für große Aufmerksamkeit.
Aufgrund des erfolgreichen Modellprojektes erfolgte durch den Beschluss des Rates der Stadt Hildesheim vom 26.11.2007 die Bewilligung der Mittel für die Fortsetzung von „PeB - Perspektive Beruf" für zunächst fünf Jahre vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2012. Damit ist das Projekt von der Modellphase in ein kommunales Regelangebot übergeleitet und ist organisatorisch dem Fachbereich Jugend und Soziales/ Fachdienst Jugendsozialdienst in der Stadt Hildesheim zugeordnet.
Ansprechpartner:
Stadt Hildesheim
Fachbereich Jugend und Soziales
Fachdienst Jugendsozialarbeit
Koordination „PeB - Perspektive Beruf"
Jörg Aschemann
Hoher Weg 10
31134 Hildesheim
Telefon: 05121 301-154
j.aschemann@stadt-hildesheim.de
Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ist mit zwei Projekten beteiligt:
Neue Ausbildungsberufe
Das Teilprojekt hat zum einen die detaillierte Information zu zwei- und dreijährigen Ausbildungsberufen mit reduziertem Anforderungsniveau in regionalen kleinen mittelständischen Unternehmen und in den an PeB teilnehmenden Schulen zum Ziel, zum anderen die Akquise von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen. An den Schulen werden sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Schülerinnen und Schüler mit ihren Eltern informiert. Ausbildungs- und Praktikumsplätze, die die Ausbildungsplatzentwicklerin einwerben konnte, werden an die Netzwerkpartner mit wertvollen Zusatzinformationen wie z. B. Struktur und Bedarf der Betriebe weitergegeben, um die Plätze möglichst passgenau mit den Schülerinnen und Schülern der Projektpartner besetzen zu können.
Kompetenzfeststellungsverfahren
Das Eignungs- und Kompetenzfeststellungsverfahren für benachteiligte Schülerinnen und Schüler aus Hildesheimer Schulen verfolgt das Ziel der möglichst frühzeitigen Auseinandersetzung mit dem Berufswahlprozess. Ferner sollen Fehlentscheidungen wie z. B. das Festhalten an unrealistischen Ausbildungswünschen und damit ggf. einhergehende verbundene spätere Ausbildungsabbrüche vermieden werden. Darüber hinaus soll das Verfahren auch die individuelle Motivation für einen erfolgreichen Schulabschluss steigern.
Bei der Durchführung im Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachen werden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern im Alter von 14 bis 17 Jahren fachpraktische Übungen und theoretische Unterweisungen in verschiedenen Gewerken des Handwerks absolviert. Die Übungen werden als Einzel- und Gruppenübungen durchgeführt, wobei die Schülerinnen und Schüler an Hand bestimmter Kriterien bei der Durchführung der Aufgaben beobachtet werden. Die Ergebnisse der Beobachtungen dienen als Grundlage für Feedbackgespräche, die den Stand der persönlichen, fachlichen und sozialen Kompetenz widerspiegeln. Ferner erstellen die Beobachterinnen und Beobachter für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler Förderempfehlungen, die sowohl den Lehrkräften der beteiligten Schulen als auch der Agentur für Arbeit gegebenenfalls eine gezielte Anschlussförderung ermöglicht.
© Hildesheimer-Stadtlogo 
Ansprechpartner

Ute Sandtvos
Abteilungsleiterin Berufliche Bildung
Tel. (0 51 21) 16 21 28
Fax (0 51 21) 3 38 36
ute.sandtvos@hwk-hildesheim.deE-Mail
ute.sandtvos@hwk-hildesheim.de

Maria Wimmer
Ausbildungmarktentwicklerin
Tel. 05121 162170
Fax 05121 33836
maria.wimmer@hwk-hildesheim.deE-Mail
maria.wimmer@hwk-hildesheim.de
Seite aktualisiert am 31. Juli 2012, online seit 10. Januar 2007
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