Handwerkskammerbeitrag

Immer wieder gibt es Fragen zum Handwerkskammerbeitrag. Hier haben wir Antworten zu den häufigsten Fragen zusammengestellt:

Wofür werden die Beitragsgelder verwendet?
Die Beiträge tragen zur Finanzierung der Tätigkeit und der Aufgaben der Handwerkskammer bei. Sie vertritt die Interessen des Handwerks gegenüber der Politik, der Öffentlichkeit und den Medien. Handwerksbetriebe profitieren von einem umfassenden praxisnahen und kostenlosen Informations- und Beratungsangebot. Gelder fließen auch in die Begleitung der Ausbildung junger Menschen sowie in die Bereitstellung der gesamten Infrastruktur, mit der Meistern und Beschäftigten breite Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden.

Warum ist der Beitrag auch von Betrieben zu zahlen, die bisher keine direkte Leistung der Kammer in Anspruch genommen haben?
Auch wer noch keinen direkten Kontakt mit der Handwerkskammer hatte, profitiert von ihrer Arbeit, ohne es sofort zu registrieren. Neben den gesetzlichen Aufgaben aus der Selbstverwaltung, engagieren sich die ehrenamtlichen Vertreter und die Mitarbeiter in der Interessenvertretung für das gesamte Handwerk und setzen sich für die Förderung der Handwerkswirtschaft ein. Insbesondere geht es hier darum, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. In Zusammenarbeit mit den anderen Handwerksorganisationen auf Landes- , Bundes- und EU-Ebene wird diese Aufgabe mit großem Nachdruck wahrgenommen.

Welchen Anteil haben die Beiträge am Haushalt?
Die Einnahmen aus Handwerkskammerbeiträgen liefern seit Jahren einen Anteil von rund 20 Prozent zu den Gesamteinnahmen des Haushalts der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, rund 80 Prozent der Einnahmen kommen aus Gebühren und Zuschüssen. Mehr als 50 Prozent des Haushalts werden aus dem vielfältigen Angebot von Bildungsmaßnahmen in den Berufsbildungszentren erwirtschaftet.

Wer legt die Beitragshöhe fest?
Der Beitragsmaßstab wird regelmäßig von der Vollversammlung der Handwerkskammer festgelegt. Der Beitragsbeschluss berücksichtigt sowohl den Gleichheitsgrundsatz wie auch die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Beitragszahlers.

Wie wird der Beitrag berechnet?
Berechnungsgrundlage für den Beitrag ist der Gewerbeertrag, den das Finanzamt für das drei Jahre zurückliegende Steuerjahr festsetzt. Wenn kein Gewerbeertrag festgesetzt wurde, ist der Gewinn aus Gewerbebetrieb die Berechnungsgrundlage.

Gibt es eine Widerspruchsfrist?
Gegen den Beitragsbescheid kann innerhalb eines Monats nach Zugang Klage beim zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht werden. Darüber hinaus ergeht der Beitragsbescheid unter dem Vorbehalt der Änderungsbefugnis, soweit sich die Bemessungsgrundlage nachträglich ändert.
Sollten Rückfragen zum Beitragsbescheid bestehen bzw. dem Bescheid offensichtliche Unrichtigkeiten zu Grunde liegen, wenden Sie sich bitte innerhalb der Klagefrist an die Handwerkskammer. Gegebenenfalls kann durch die Sachverhaltsaufklärung ein geänderter Beitragsbescheid erlassen werden, so dass die Notwendigkeit einer Klage - die mit Kosten verbunden ist - vermieden werden kann. Die Frist zur Klageerhebung wird durch die formlose Sachverhaltsaufklärung allerdings nicht beeinflusst.

Ist es auch möglich, den Beitrag zu stunden und Ratenzahlung zu vereinbaren?
Ja, das ist möglich, wenn die sofortige Einziehung der Beiträge mit erheblichen Härten für den Betriebsinhaber verbunden wäre. Im Einzelfall lässt sich dies mit den Ansprechpartnern in der Handwerkskammer klären.

Ihre Ansprechpartnerinnen:
Andrea Aschemann
Carola Zimmer

Seite aktualisiert am 25. Januar 2013online seit 14. November 2006

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