Auslandserfahrung sammeln

Das ist im Handwerk ohne weiteres möglich. Schon während der Ausbildung können Auszubildende erkunden, wie der Ausbildungsberuf im europäischen Ausland aussieht. Dafür gibt es verschiedene Austauschprogramme, die unterschiedlich lange Aufenthalte ermöglichen. Die Zeit des Auslandsaufenthalts wird auf die Ausbildung angerechnet. Bescheinigt wird der Aufenthalt mit dem Europass, einem offiziellen Dokument, das die späteren Berufschancen verbessert.

Das Handwerk hat Kontakte ins Ausland
Das niedersächsische Handwerk pflegt seit Jahren partnerschaftliche Kontakte zu Handwerksorganisationen und Handwerksbetrieben in verschiedenen Ländern Europas. Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen war bereits an Austauschprojekten mit den Nachbarländern Italien, Frankreich und den Niederlanden beteiligt und hat junge Gesellinnen und Gesellen individuell unterstützt, einen Aufenthalt in einem Betrieb im Ausland zu verwirklichen.

Arbeitgeber sehen es oft gern, wenn Auszubildende Initiative zeigen und durch einen Auslandsaufenthalt mehr Toleranz, Sensibilität und Kooperationsbereitschaft entwickeln – Eigenschaften, die in der Arbeitspraxis von großem Wert sind.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Austauschprogramme, an denen sich junge Erwachsene beteiligen können. Über die Organisation inwent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH - lässt sich in einer online-Datenbank recherchieren.


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Udo Nierhoff
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