Friseurinnen profitieren vom Praxisworkshop
Bob und Pilzkopf bleiben im Trend
Friseurinnen und Friseure aus den Hildesheimer Salons informierten sich beim Praxisworkshop Hair&Fashion im Berufsbildungszentrum (BBZ) der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen. Um für ihre Kunden zum Start der neuen Saison auf dem aktuellsten Stand zu sein, ließen sie sich die Frisurentrends, passende Make-ups sowie Produktneuheiten zeigen und setzten dann selbst Schere und Kamm am Übungskopf ein. Das gemeinsame Angebot der Friseur-Innung Hildesheim-Alfeld und des Berufsbildungszentrums setzt auf die Kombination aus Information, Demonstration und individueller Übungsmöglichkeit. „Das trifft den Bedarf in den Salons“, waren sich die Friseurmeisterinnen Elke Scherer (BBZ), Petra Laska, Carina Leichner, Britta Volkmann und Sandra Oelkers (alle Fachbeirat der Innung) einig. Der Friseurberuf habe sich zu einem sehr trendbezogenen Beruf entwickelt, in dem die Schnitttechniken zudem ständig optimiert würden. „Auch mit Blick auf die Kundenwünsche ist da die stetige Weiterbildung notwendig.“
Elke Scherer zeigte, dass Bob und Pilzkopf weiterhin zum gängigen Frisurenkanon zählen. „In der neuen Saison sehen sie dank innovativer Stylingideen und neuer Schnitttechniken wieder vollkommen neu aus und haben großes Verwandlungspotenzial.“ Auch bei den Männern seien moderne Varianten des Pilzkopfes angesagt. Haarverlängerungen, so genannte Hair Extensions, gehörten mittlerweile zum elementaren Dienstleistungsangebot des Friseurs, ließ Manuela Paulitz (BBZ) wissen. Sie zeigte ein neues Produkt, das sich mehrmals einsetzen lässt und für Kunden inzwischen auch preislich erschwinglich sei. Welche Trends sich im Bereich der dekorativen Kosmetik abzeichnen und welche Farben im Sommer dominieren, erfuhren die Teilnehmerinnen ebenfalls. Auszubildende der Handwerkskammer schminkten dazu die Modelle der Friseurinnen. Das Weiterbildungsangebot basiert auf den Frisurenkollektionen des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks.
Ansprechpartnerin für die Medien:
Birgit Sudhoff