Zahl der Ausbildungsverhältnisse gestiegen

Hildesheim, 16. Oktober 2007 - Mit einem deutlichen Plus von 7,1 Prozent bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnissen im Bezirk der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen präsentiert sich die vorläufige Bilanz des Ausbildungsjahres 2007. Mit dieser Entwicklung, die sich im Verlauf der vergangenen Monate andeutete, sind die besten Voraussetzungen für die erste positive Lehrstellenbilanz des Handwerks in der Region seit sieben Jahren gegeben.
Bis zum 30. September 2007 wurden in den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode 1.511 Ausbildungsverhältnisse neu eingetragen (Vorjahr = 1.411). Es gab 205 neu eingeworbene Ausbildungsplätze (Vorjahr = 149). Das ist ein deutlicher Zuwachs um 37,7 Prozent. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den neu eingetragenen Ausbildungsbetrieben. Während Ende September 2006 90 Betriebe, die lange nicht mehr oder noch nie ausgebildet haben, einen Lehrvertrag bei der Handwerkskammer eintragen ließen, waren es bis Ende September 118 Betriebe. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 31,1 Prozent.
¿Diese Entwicklung ist sicherlich Ausdruck für die konjunkturelle Erholung im Handwerk", kommentierte Jürgen Garms, Geschäftsführer der Handwerkskammer, die Zahlen. Es demonstriere das hohe Ausbildungsengagement. Wenn die wirtschaftliche Basis gegeben sei, stelle sich das Handwerk seiner Verantwortung für die Heranbildung qualifizierten Nachwuchses. Ausbildung im eigenen Unternehmen sei nach wie vor der beste Weg, um auf den drohenden Fachkräftemangel zu reagieren. Garms wies auch auf die intensiven Aktivitäten der Handwerkskammer in den vergangenen Monaten durch ihre Ausbildungsplatzwerber und die direkte Ansprache der Betriebe hin, die die Betriebe zusätzlich für das Thema sensibilisiert hätten.
Auch die Nachvermittlungsaktionen für unversorgte Lehrstellenbewerber, die derzeit in Kooperation mit den Arbeitsagenturen liefen, wiesen angesichts der geringeren Zahl der Meldungen auf eine entspanntere Lage als in den vergangenen Jahren hin.


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Birgit Sudhoff
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