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Kooperation

Handwerkskammer setzt Engagement für Juniorprofessur fort

Hildesheim, 13. Juni 2007 - „Die Zusammenarbeit zwischen dem Handwerk und der Stiftung Universität Hildesheim klappt.“ Dies Fazit zog der Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, Jürgen Herbst, mit Blick auf die Beteiligung der Handwerkskammer an einer Stiftungsjuniorprofessur der Universität. Anlässlich der Vollversammlung hatte die Professorin Ilona Ebbers mit einem Zwischenbericht über den Stand und die Perspektiven ihrer unterschiedlichen Projektarbeiten berichtet. Wegen der vielen positiven Ergebnisse beschloss die Vollversammlung, die seit 2003 bestehende Kooperationsvereinbarung für weitere drei Jahre fortzusetzen. Die Handwerkskammer engagiere sich, „weil das Handwerk qualifizierten Nachwuchs braucht und weil ein praxisnahes Studium letztendlich die Basis dafür ist, dass der Übergang der Jugendlichen von der Schule in die Wirtschaft optimal verlaufen kann“, betonte Herbst. Die Handwerkskammer ist gemeinsam mit dem Land und der Universität an der Finanzierung beteiligt.
Die Juniorprofessur ist in der Lehramtsausbildung im Bereich der  Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt kleine und mittlere Unternehmen angesiedelt. Dr. Ebbers berichtete, dass sie durch ihre bisherigen Aktivitäten in ein gut funktionierendes Netzwerk zwischen Betrieben des Handwerks, Schulen, der Universität, der Handwerkskammer und weiteren Bildungspartnern eingebunden sei. Heute seien die „Betriebspraktischen Studien“ Bestandteil des Lehrplans für die Studierenden. Diese sähen ein Betriebspraktikum der Lehramtsstudierenden bei regionalen Partnerunternehmen des Handwerks in den Semesterferien vor. Eine begleitende Veranstaltung im Semester davor und zwei Exkursionen in Betriebe oder Bildungseinrichtungen würden die Studierenden intensiv vorbereiten. Zur Entwicklungspartnerschaft „Perspektive Beruf (PeB)“, an der auch die Handwerkskammer mit Projekten beteiligt ist, trage die Universität mit einem Stufenkonzept des Berufswahlunterrichtes bei. Dabei sollen die Studierenden in den Schulen Unterrichtsmodule umsetzen, die Schüler motivieren und sie aktiv bei der Vorbereitung von Bewerbungen unterstützen. Intensiv begleitet hat die Juniorprofessorin den Wettbewerb im Landkreis Hildesheim um das „Gütesiegel – Berufswahl- und ausbildungsfreundliche Schule“. „Ziel aller Aktivitäten ist die Qualitätssteigerung der Berufsorientierung und die bessere Vorbereitung von zukünftigen Lehrkräften auf entsprechende Aufgaben im Unterricht“, betonte Ebbers. Aktuell arbeite sie daran, eine Fortbildung für Lehrkräfte zu entwickeln, die sich dem Thema „Unternehmerisch Denken und Handeln“ widme. Hier sei es Ziel, bereits in Schulen das Klima für eine unternehmerische Selbstständigkeit besser zu entwickeln.

Information auf den Seiten der Universität Hildesheim

Ansprechpartnerin für die Medien:
Birgit Sudhoff

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