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Ausbildungsplatzmatching - Hilfe für die passgenaue LehrstellenbesetzungHildesheim, 15. Mai 2007 - Viele Handwerksbetriebe können ihre offenen Ausbildungsstellen nicht aus eigener Kraft mit geeigneten Jugendlichen besetzen. Damit es trotzdem mit dem Nachwuchs für den Betrieb klappt, bietet die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen jetzt Unterstützung für ihre Mitglieder an. Wer sich mehrmals vergeblich um Auszubildende bemüht hat, lässt es womöglich irgendwann bleiben. Die Folge: Die Unternehmenssituation kann sich langfristig verschlechtern, da aufgrund des fehlenden Fachkräftenachwuchses Wachstumschancen nicht realisiert werden. Der Wirtschaft gehen Ausbildungsbetriebe verloren. Wenn Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsplatzmarkt nicht zueinander passen, kann das viele Gründe haben. „Zum Beispiel, dass Jugendliche sich häufig bei ihren Bewerbungen auf wenige, bekannte Berufe konzentrieren oder dass die Betriebe wegen ihres zeitaufwändigen Kerngeschäftes oft zu wenig Zeit in die Personalauswahl investieren können“, sagt Bianca Haupt. Die 24-jährige Kauffrau hilft Handwerksbetrieben nun dabei, dass sie ihre offenen Ausbildungsplätze passgenau besetzen können. Erfahrung in der Personalvermittlung hat sie durch ihre Tätigkeit bei einer Zeitarbeitsfirma gesammelt. Die neue Dienstleistung der Handwerkskammer, die die Betriebe in Anspruch nehmen können, ist Bestandteil des Programmes „Ausbildungsplatzmatching“. Dieses wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft finanziert. Bianca Haupt wird in Abstimmung mit den Betrieben Ausbildungsprofile erstellen und bei der Bewerbervorauswahl behilflich sein. Auf Wunsch nimmt sie am Bewerbungsgespräch teil. Die Besetzung der Ausbildungsstellen wird in enger Kooperation mit den Agenturen für Arbeit sowie durch den Kontakt zu Schülerinnen und Schülern der Schulabgangsklassen erfolgen. Kontakt: Bianca Haupt
Ansprechpartnerin für die Medien: Birgit Sudhoff

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