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Ausbildungszahlen entwickeln sich positivHildesheim, 3. Mai 2007 - Positives kann die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen für die Entwicklung der Ausbildungsplatzsituation in ihrem Bezirk melden. Vom Beginn des Jahres bis zum 30. April 2007 wurden in den Landkreisen Göttingen, Hildesheim, Holzminden, Northeim und Osterode bereits 230 neue Ausbildungsverhältnisse eingetragen. Das stellt eine Steigerung um 9,5 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahresmonat dar. Zum 30. April eines Jahres erfolgt jeweils die erste Datenerhebung für das im August beginnende Ausbildungsjahr. In den ersten vier Monaten konnten die Ausbildungsplatzwerber der Handwerkskammer elf Betriebe neu für die Ausbildung gewinnen und in bestehenden Betrieben 56 zusätzliche Ausbildungsplätze gewinnen. „Dieser gute Start in das Ausbildungsjahr stimmt uns zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr erstmals wieder mit einem Zuwachs an Ausbildungsplätzen rechnen können“, bilanzierte Jutta Schwarzer, die Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer. Die gute konjunkturelle Entwicklung sei inzwischen in unterschiedlichen Bereichen des Handwerks zu spüren und habe einen leichten Zuwachs in der Beschäftigung ausgelöst. Offenbar habe die günstige Entwicklung die Bereitschaft zur Ausbildung bei den Betrieben gesteigert. Dennoch zeige der persönliche Kontakt zu Betriebsinhabern durch die Ausbildungsplatzwerber auch, „dass die wirtschaftliche Lage insbesondere in ländlichen Bereichen des Kammerbezirkes nach wie vor schwierig ist und dort wenig Raum für Ausbildungsaktivitäten lässt.“ Schwarzer dankte den Betrieben, die Verantwortung für die Ausbildung übernähmen und betonte, dass Ausbildung die beste Investition in die Sicherung des eigenen Nachwuchses sei. Angesichts des demographischen Wandels sei in den kommenden Jahren mit einem wachsenden Fachkräftemangel zu rechnen, auf den Betriebe sich rechtzeitig einstellen sollten.
Ansprechpartnerin für die Medien: Birgit Sudhoff

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